„Der Geist ist wie ein Fallschirm. Er funktioniert nur wenn er offen ist.“ (Frank Zappa)

Roma
Erscheinungstermin: 06.11.2026

»Roma« ist die fünfte und letzte Konzertaufnahme von Keith Jarretts hochgelobter finaler Europa-Solotournee im Sommer 2016. Sie entstand am 12. Juli jenen Jahres im Saal Santa Cecilia im Parco della Musica in Rom. Mit einer Musik, die sich selbst innerhalb dieser außergewöhnlichen Reihe deutlich hervorhebt, bildet sie den Abschluss dieses Kapitels. Wie die italienische Tageszeitung »La Repubblica« damals treffend schrieb: »Letztlich zelebriert Jarrett ein zeitloses Ritual – eines, das in mancher Hinsicht so alt ist wie die Menschheit selbst. Er würdigt den schöpferischen Akt, die spontane Komposition, und tut dies vor Publikum, indem er mit den Zuhörern die Spannung und Freude des Entdeckens teilt.« Der Verlauf dieses Abends, zugleich vertraut und doch eigenständig, entfaltete sich nach einer ganz eigenen inneren Logik: Zunächst wird die Leinwand freigeräumt und mit reicher Chromatik gefüllt, bevor der vertraute Anschlag und lyrische Passagen unerwarteten kontrapunktischen Wendungen, Momenten von kristalliner Lyrik und Abschnitten rhythmischer Eindringlichkeit weichen.
Supernova: Jamarican In Paris
Erscheinungstermin: 06.11.2026

Drei Tage voller Sessions, geprägt von sehr langen, ununterbrochenen Musikpassagen – wie einfache und fröhliche Zeremonien rund um das, was man auch als „The Great Monty Alexander Song Book“ bezeichnen könnte. Tief verwurzelt in der Tradition des Jazz und der karibischen Musik, geht Monty Alexander unermüdlich und mit unerschrockener Kreativität neue Wege, um seinen eigenen musikalischen Werdegang neu zu beleuchten und die Berührungspunkte zwischen den Genres zu vervielfachen. Eine breite Palette an Ausdrucksformen – Blues, Gospel, Bebop, Calypso und Reggae –, die er wie Muttersprachen beherrscht. Sprudelnder Groove, einzigartiger Sinn für Melodie, romantische Exkurse, vielfältige Klangfarben, Stilwechsel, sonnenhelle Dynamikausbrüche und eher innige Passagen … In fast schon telepathischer Verbundenheit mit den ausgeprägten Persönlichkeiten von Jason Brown, Luke Sellick und Bobby Thomas Jr. spielt Monty Alexander mit wahnsinniger Freiheit, was ihm gerade in den Sinn kommt.
Supernova: Live At Alte Oper Frankfurt
Erscheinungstermin: 16.10.2026

Das Live-Album »Supernova« des Saxofonisten und Flötisten Jakob Manz, aufgenommen vor 2.600 Menschen im ausverkauften Großen Saal der Alten Oper Frankfurt, macht deutlich: Auch die aktuelle Jazzgeneration kann Stars hervorbringen, die ein großes Publikum begeistern. Zugleich beweist es, dass aktueller Jazz aus Deutschland mitreißen kann, ohne an musikalischer Vielschichtigkeit oder Intensität einzubüßen. Vor allem aber dokumentiert das Album das außergewöhnliche Talent von Jakob Manz. Mit erst 25 Jahren verfügt er über ein ausgeprägtes künstlerisches Selbstbewusstsein, bemerkenswerte Souveränität und die Fähigkeit gerade in Situationen voller Druck und Erwartungen über sich hinauszuwachsen. Das Konzert am 27. Januar 2026 bildete den Höhepunkt von Jakob Manz Zeit als jüngstem »Artist in Residence« in der Geschichte der Alten Oper Frankfurt. Für das eigens für diesen Abend konzipierte Programm stellte Jakob Manz seine persönliche Traumbesetzung zusammen: Seine auf Weltklasseniveau spielende »Supernova Band«, erweitert um die prominenten Gäste Kinga Głyk, Max Mutzke, Michael Wollny, Nils Landgren und Sarah Connor.
Hoppla Hoppla?
Erscheinungstermin: 09.10.2026

Hoppla, Hoppla! das 21. Studioalbum von Ruhrpott-Ikone Stoppok. Der Weltuntergang kann warten, meint Stoppok und tauscht das Hamsterrad der Krisenmeldungen gegen das Glücksrad der Hoffnungsfrohen: Mit seinem 21. Studioalbum »Hoppla Hoppla!«, das zur umfangreichen Tour im Herbst 2026 erscheint, beschwört die deutsche Songwriter-Ikone die guten Geister der Willigen. Die elf Songs, schnörkellos und druckvoll von Sebel produziert, zeigen der allgemeinen Depression die kalte Schulter. »Ich will Hoffnung stiften«, sagt Stoppok. Also betont er Gemeinsamkeiten (»Ein Stück zusammen gehn«), das Positive (»Wir fordern unser Glück raus«) und die guten Seiten des Daseins: »Ich seh« die Highlights, weniger die Nieten«, heißt es im Titelsong »Hoppla Hoppla«. Dem Sprengstoff der Idioten setzt er den Seelenbalsam der Toleranten entgegen.
Far and wide
Erscheinungstermin: 09.10.2026

Auf ihrem sechzehnten Studioalbum »Far And Wide« wirken The Pineapple Thief mehr denn je wie eine Rockband. Nach wie vor progressiv. Nach wie vor Meister einer Gänsehaut erzeugenden Atmosphäre. Nach wie vor im Einklang mit der seltsamen, unruhigen Welt um uns herum. Und nun – ein Jahrzehnt und sieben Alben nach dem Einstieg von Gavin Harrison am Schlagzeug – fangen sie die Chemie, die zurückgelegten Kilometer und die größeren Bühnen der letzten Jahre ein. Diese Energie in Echtzeit ist in diesen Songs deutlich zu spüren. Angefangen bei den stimmungsvollen Klängen des Openers »New World Order« schlägt diese Musik hart zu – voller Biss und imposanter Schatten, ohne dabei die subtilen Wendungen und die Leichtigkeit zu opfern, die ihnen so natürlich abhandenkommen. Mit anderen Worten: Rocksongs von echter Klasse und Nuance.
Synonym
Erscheinungstermin: 02.10.2026

Ein intensives Erlebis. Meshell Ndegeocello ist ein echtes Multitalent – und für ihr neues Album »Synonym« hat sie sich renommierte Unterstützung ins Studio geholt. Die amerikanische Künstlerin ist seit über 30 Jahren als Sängerin, Songwriterin, Poetin, Produzentin und hervorragende Bassistin bekannt. Ihre letzten beiden Alben wurden mit dem Grammy für das beste Alternative-Jazz-Album ausgezeichnet. Dabei ist Jazz, ebenso wie Soul, Funk, Rock und R&B, nur ein Teil ihres vielseitigen Soundmixes. Das zeigt sich auch auf »Synonym«, wo Meshell Ndegeocello bekannte Songs radikal neu interpretiert. Für sie sind Coverversionen weit mehr als nur Hommagen: Sie legt die emotionale Essenz jedes Originals frei und gibt ihm mit ihrer einzigartigen Handschrift eine völlig neue Form.
Bilder vom 1. Ems Jazz Festival in Greven am 11. September 2022.